Vitamin K

Es gibt zwei Hauptformen von Vitamin K: Vitamin K1 (Phyllochinon) findet man in pflanzlichen Nahrungsmittel, während Vitamin K2 (Menachinon) aus tierischen und bakteriellen Quellen stammt.

Funktion

• Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei
• Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei

*Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-K-Quelle gemäß der im Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführten Angabe [NAME DES VITAMINS/DER VITAMINE] UND/ODER [NAME DES MINERALSTOFFS/DER MINERALSTOFFE]-QUELLE erfüllen.

Gefahr von Mangelzuständen

// Lebererkrankungen
// Hoher Alkoholkonsum
// Medikamente: Breitspektrum-Antibiotika, Cholestyramin, Kumarin
// Malabsorption von Fetten
// Neugeborene, die ausschließlich gestillt werden

Folgen von Mangelzuständen

// Dauerhafte Blutungen, kleinere Mengen Blut im Stuhl, Neigung zu Hämatomen
// Beeinträchtigung des Knochenaufbaus

Vitamin K - reiche Nahrungsmittel

Nahrungsmittel µg
Spinat 100g 415
Brokkoli 100g 175
Grünkohl 100g 125
Rindsleber 100g 92
Grüner Tee >10g 71

Die Synthese von Vitamin K durch die bakterielle Darmflora kann einen bedeutenden Teil des täglichen Bedarfs decken, bei einigen Menschen bis zur Hälfte der benötigten Tagesmenge.

Weitere Hinweise

Einnahmeempfehlung

Vitamin K1 (Phyllochinon)

Zu den Mahlzeiten

Toxizität

Es gibt keine Berichte über toxische Wirkungen von Vitamin K (Phyllochinon), selbst bei Dosen von 4000 µg/Tag. Ein Vorläufer von Vitamin K, das sog. Menadion, wurde früher als Supplement bei Säuglingen eingesetzt und ist bereits in geringen Mengen toxisch. Es verursachte Anämie und Gelbsucht. Es sollte in der Therapie heute nicht mehr als Form von Vitamin K eingesetzt werden.