Vitamin C (Ascorbinsäure)

  

Funktion

Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems während und nach intensiver körperlicher Betätigung bei. Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, deren Verzehr eine tägliche Aufnahme von 200 mg Vitamin C gewährleistet. Damit die Angabe zulässig ist, sind die Verbraucher darüber zu unterrichten, dass sich die positive Wirkung einstellt, wenn zusätzlich zu der empfohlenen Tagesdosis an Vitamin C täglich 200 mg eingenommen werden.

• Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße bei
• Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Knochen bei
• Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Knorpelfunktion bei
• Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion des Zahnfleisches bei
• Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei
• Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Zähne bei
• Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei 
• Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
• Vitamin C trägt zur normalen psychischen Funktion bei
• Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
• Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen
• Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
• Vitamin C trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei
• Vitamin C | Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme

* Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Vitamin-C-Quelle gemäß der im Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführten Angabe [NAME DES VITAMINS/DER VITAMINE] UND/ODER [NAME DES MINERALSTOFFS/DER MINERALSTOFFE]-QUELLE erfüllen. | |2009; 7(9):1226 | 132, 147

Gefahr von Mangelzuständen

// Erhöhter physischer Stress (Infektion, Fieber, Verbrennungen, Operationen, Muskel- und Knochentrauma)
// Chronische Erkrankungen (Hyperthyreose, rheumatische Arthritis, Diabetes, chronisches Nierenversagen)
// Hoher Alkoholkonsum
// Erhöhter Stress durch Oxidation von Chemikalien, Strahlungen und Schwermetalle
// Medikamente: Aspirin, orale Kontrazeptiva
// Alter
// Erhöhtes Wachstum: Kindheit, Adoleszenz, Schwangerschaft und Stillzeit
// Rauchen

Folgen von Mangelzuständen

// Beeinträchtigte Bindegewebssynthese und Schwäche der Blutgefäße führen zu abnormalen Blutungen: Hämatomneigung, entzündetes und blutendes Zahnfleisch, Gelenksteife und -schmerzen (aufgrund von Blutungen)
// Ansammlung von Keratin in Haarfollikeln führt zu rauher Haut
// Schwäche, Abgespanntheit, Müdigkeit (kann auf unzureichende Carnitinsynthese zurückzuführen sein)
// Psychologisch/neurologische Symptome wie Depression und Persönlichkeitsveränderungen (kann auf unzureichende Neurotransmittersynthese zurückzuführen sein)
// Abwehrschwäche mit erhöhter Infektionsgefahr
// Verminderter Schutz gegen Oxidation kann das Risiko von Krebs, Herzerkrankungen, Schlaganfall und Katarakt erhöhen

Vitamin C (Ascorbinsäure) - reiche Nahrungsmittel

Nahrungsmittel mg
Papaya 1 mittlere 195
Brokkoli 100g 115
Rosenkohl 100g 115
Orange 1 mittlere 70
Erdbeeren >100g 65

Weitere Hinweise

Einnahmeempfehlung

In Form von Ascorbinsäure, Calciumascorbat oder Natriumascorbat. (Retard)-Kapseln verbessern die Aufnahme. Gepufferte Formen (Salze) sind weniger sauer.

Zwischen oder zu den Mahlzeiten, vorzugsweise wird die Gesamttagesdosis in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen.

Toxizität

Eine Reihe von umfangreichen Studien, in denen über Jahre hinweg täglich 5-10 g Vitamin C an gesunde Erwachsene verabreicht wurden, haben keine schädlichen Nebenwirkungen gezeigt, außer gelegentlicher Übelkeit, lockerem Stuhlgang und Diarrhoe. Obgleich in manchen Berichten vor einem erhöhten Risiko von Nierensteinen bei Einnahme hoher Vitamin C-Dosen gewarnt wird (Oxalat ist ein Metabolit der Ascorbinsäure), steigern solche Dosen die Oxalatausscheidung in den Urin nicht. Sie tragen demnach bei gesunden Menschen nicht zur Bildung von Nierensteinen bei.

Allerdings sollten Personen mit einer Neigung zur Nierensteinbildung hohe Vitamin C-Dosen nur unter Aufsicht ihres Arztes einnehmen. Ein Bericht über die Zerstörung gelösten Vitamin B12 durch Vitamin C hat sich als falsch erwiesen (sie ging auf ein Artefakt in der Probenzubereitung zurück). Behauptungen, hohe Dosen Vitamin C könnten bedingten Skorbut hervorrufen, sind haltlos. Hohe Dosen Vitamin C können die Kupferresorption mindern und Vitamin C-Lutschtabletten, aufgrund ihres Säuregehalts, den Zahnschmelz angreifen.