Selen

  

Funktion

• Selen trägt zu einer normalen Spermabildung bei
• Selen trägt zur Erhaltung normaler Haare bei
• Selen trägt zur Erhaltung normaler Nägel bei
• Selen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
• Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei
• Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen

* Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Selenquelle gemäß der im Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführten Angabe [NAME DES VITAMINS/DER VITAMINE] UND/ODER [NAME DES MINERALSTOFFS/DER MINERALSTOFFE]-QUELLE erfüllen.

Gefahr von Mangelzuständen

// Gebiete mit geringem Selengehalt im Erdreich (z.B. Skandinavien, Mitteleuropa, Neuseeland sowie Teile Chinas)
// Erhöhter oxidativer Stress: intensives Körpertraining oder körperliche Arbeit, Rauchen, Kontakt mit Umweltchemikalien, chronische Krankheit (z.B. rheumatische Arthritis)
// Verdauungsstörungen mit schlechter Resorption: Bauchspeicheldrüsenentzündungen, zystische Fibrose und die entzündlichen Darmerkrankungen
// HIV-Infektion, AIDS

Folgen von Mangelzuständen

// Verminderte Resistenz gegen oxidative Schäden
// Erhöhtes Krebsrisiko
// Kardiomyopathie und Herzversagen (Keshan-Krankheit)
// Schwächung des Immunsystems und erhöhte Infektanfälligkeit
// Muskelschwäche
// Kindheit: Osteoarthritis (Kashin-Beck™sche Krankheit)

Selen - reiche Nahrungsmittel

Nahrungsmittel µg
Hering, Thunfisch 100g 120-140
Sardinen 100g 80-100
Leber (Kalb) 100g 50-70
Sojabohnen 100g 50-70
Weizenvollkornbrot >100g 30-60

Weitere Hinweise

Einnahmeempfehlung

Organische Formen von Selen (Selenomethionin, Selenocystein, selenreiche Hefe und Selenaspartat) sind vorzuziehen. Natriumselenit hat eine geringere biologische Verwertbarkeit.

Zu den Mahlzeiten, vorzugsweise wird die Tagesdosis in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen.

Toxizität

Einnahmen von bis zu 500 µg/Tag scheinen für gesunde Erwachsene nicht toxisch. Langzeitdosierungen von >900 µg/Tag werden mit Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall, Störungen der Nagelstruktur, Müdigkeit und peripherer Neuropathie in Verbindung gebracht