Riboflavin (Vitamin B2)

  

Gefahr von Mangelzuständen

// Wachstumsphasen: Kindheit und Adoleszenz, Schwangerschaft und Stillzeit
// Malabsorption (gastrointestinale und biliäre Störungen, chronische Diarrhoe, Enteritis)
// Medikamente: Thyroxin, orale Kontrazeptiva, Phenothiazine, Barbituate, Antibiotika
// hoher Alkoholkonsum
// Chronische Krankheiten, Fieber, Krebs und Trauma

Folgen von Mangelzuständen

// Gerötete, schuppige, fettige, schmerzhafte und juckende Hautstellen (besonders um Nase, Mund, Ohren, die Labia majora bei Frauen und das Skrotum bei Männern)
// Schmerzhafte Spalten und Risse an Mundwinkeln und Lippen (Cheilosis). Glatte, violett gefärbte Zunge, Halsschmerz
// Rötung, Brennen und vermehrtes Tränen der Augen, Lichtempfindlichkeit
// Anämie durch verminderte Erythrozytenproduktion
// Lethargie, Depression, Persönlichkeitsveränderungen
// Erhöhte Gefahr der Kataraktbildung
// Symptom von Vitamin B6- und Niacin-Mangel (durch verminderte Aktivierung von Vitamin B6 und reduzierte Umwandlung von Tryptophan zu Niacin)

Riboflavin (Vitamin B2) - reiche Nahrungsmittel

Nahrungsmittel mg
Kalbsleber 100g 2,2
Champignons 100g 0,45
Bierhefe 10 mg 0,4
Spinat 100g 0,2
Joghurt >100g 0,18

Weitere Hinweise

Einnahmeempfehlung

Riboflavin

Zwischen oder zu den Mahlzeiten, vorzugsweise wird die Gesamttagesdosis in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen.

Toxizität

Es gibt keine Berichte über toxische Reaktionen im Zusammenhang mit Riboflavin-Supplementen. Hohe Dosen Riboflavin führen zu einer harmlosen Gelbfärbung des Urins.