Eisen

  

Funktion

• Eisen trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei
• Eisen trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei |
• Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei
• Eisen trägt zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper bei
• Eisen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
• Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
• Eisen hat eine Funktion bei der Zellteilung

* Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Eisenquelle gemäß der im Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführten Angabe [NAME DES VITAMINS/DER VITAMINE] UND/ODER [NAME DES MINERALSTOFFS/DER MINERALSTOFFE]-QUELLE erfüllen.

Gefahr von Mangelzuständen

  • Menstruation 
  • Schnelles Wachstum: Kindheit und Adoleszenz, Schwangerschaft 
  • Vegetarier 
  • Hoher Kaffee- und Teegenuß zu den Mahlzeiten 
  • Atrophische Gastritis 
  • Chronische Einnahme von Antazida 
  • Verluste über den Verdauungstrakt: Hämmorrhoiden, kleine Magengeschwüre, gastrische Irritation durch Aspirin oder andere, nicht-steroide antiinflammatorische Medikamente 
  • Einnahme von Steroiden oder starker Alkoholkonsum 
  • Langstreckenlauf und -schwimmen 
  • Chronische Erkrankung (reduziert die Fähigkeit, Speichereisen zu mobilisieren) 
  • Vitamin A-, Vitamin B6- und Kupfer-Mangel

Folgen von Mangelzuständen

  • Pallor, trockene Haut, Rillen in Fingernägeln, löffelförmige Nägel, brüchiges Haar 
  • Rasche Ermüdbarkeit, Schwäche, Energiemangel 
  • Appetitlosigkeit 
  • Unfähigkeit, bei Kälte die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten 
  • Lernschwierigkeiten: schlechtes Gedächtnis und mangelnde Konzentrationsfähigkeit 
  • Störungen in der mentalen und motorischen Entwicklung des Kindes 
  • Entzündungen der Mundschleimhäute 
  • Erhöhte Infektanfälligkeit 
  • Erhöhte Aufnahme und Empfindlichkeit gegen umweltbedingtes Blei und Cadmium 
  • Bei Sportlern: reduzierte Leistungsfähigkeit, schnelles Ermüden, erhöhte Milchsäureproduktion in Muskulatur und Muskelkrämpfe 
  • Schwangerschaft: erhöhtes Risiko von Frühgeburten und untergewichtigen Säuglingen

Eisen - reiche Nahrungsmittel

Nahrungsmittel mg
Leber (Schwein) 100g 20
Austern 100g 13
Sojamel, Hirse 100g 9
Leber (Rind, Kalb) 100g 8
Linsen >100g 7

Weitere Hinweise

Einnahmeempfehlung

Chelatformen von Eisen und Eisen-EDTA besitzen gewöhnlich eine höhere biologische Verwertbarkeit als Eisenfumarat, -gluconat und –sulfat.

Eisen-Supplemente sollten üblicherweise zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden. Allerdings kommt es bei leerem Magen häufiger zu gastrointestinalen Nebenwirkungen.

Toxizität

Eine akute Eisenvergiftung kann für Kleinkinder tödlich sein. Die letale Dosis für ein 10 kg schweres Kind liegt bei etwa 2-2,5 g. In der Behandlung von Anämie wird Eisen häufig in hohen Dosen von 30-60 mg/Tag verabreicht. In dieser Dosierung kann es insbesondere auf leeren Magen zu Schmerzen im Abdomen, Übelkeit und Erbrechen kommen.