Chrom

  

Funktion

Chrom trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen und zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei.

* Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die die Mindestanforderungen an eine Quelle von dreiwertigem Chrom gemäß der im Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführten Angabe [NAME DES VITAMINS/DER VITAMINE] UND/ODER [NAME DES MINERALSTOFFS/DER MINERALSTOFFE]-QUELLE erfüllen. | | 2010;8(10):1732 2011;9(6):2203 | 262, 4667 4698 |

Gefahr von Mangelzuständen

  • Ernährung reich an Fetten, Zucker und raffinierten Kohlehydraten 
  • Vermehrter Stress: intensives Körpertraining, körperliche Betätigung, Infektion, Trauma oder Krankheit 
  • Schwangerschaft 
  • Alter

Folgen von Mangelzuständen

  • Verminderte Glukosetoleranz und Insulinwirkung 
  • Gewichtsverlust 
  • Erhöhte Cholesterin- und Triglyzeridwerte im Blut 
  • Periphere Neuropathie

Chrom - reiche Nahrungsmittel

Nahrungsmittel µg
Linsen 100g 70
Vollkornbrot 100g 49
Melasse 30g 36
Huhn 100g 26
Bierhefe >10g 20

Weitere Hinweise

Einnahmeempfehlung

Organische Formen von Chrom (chromreiche Hefe, Chrom-GTF, Chromaspartat, -picolinat und –nicotinat) sind vorzuziehen. Chromchlorid wird nur schlecht resorbiert.

Chromsupplemente sollten zwischen den Mahlzeiten eingenommen werden, vorzugsweise wird die Tagesdosis in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt eingenommen.

Toxizität

Tägliche Einnahmen von dreiwertigem Chrom und Chrom in Bierhefe in einer Dosierung von 100-300 µg gelten als nicht toxisch. Die Supplementation mit bis zu 1000 µg Chrompicolinat über mehrere Monate hinweg hat bei Erwachsenen keine unerwünschten Nebenwirkungen hervorgerufen.

Schwere und dauerhafte Expositon gegenüber hexavalentem Chrom in der Luft, wie es in der metallverarbeitenden Industrie entsteht, kann Dermatitis und ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko zur Folge haben.